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Vier Monate später: Iran begräbt Khamenei. Wird Khameneis Nachfolger es wagen, sein Gesicht zu zeigen?

Die Islamische Republik hat endlich beschlossen, dass es sicher ist, Ali Khamenei zu beerdigen – vier Monate nachdem er durch eine gemeinsame US-israelische Operation aus dem Amt entfernt wurde. Teheran hat nun die bisher größte Staatsbeerdigung in der Geschichte des Landes angesetzt, die sich mit dem 4. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, deckt.

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Vier Monate später: Iran begräbt Khamenei. Wird Khameneis Nachfolger es wagen, sein Gesicht zu zeigen?

Iranische Staatsmedien werben für die Veranstaltung unter dem Slogan „Blumen und Rache“ – eine Kombination, die in Teheran offenbar vollkommen Sinn ergibt.


Während Amerika seine Unabhängigkeit mit Feuerwerk feiert, hat Iran beschlossen, was wohl die größte staatlich organisierte Beerdigungsfeier der modernen Geschichte werden soll. Offizielle Stellen rechnen mit 15 bis 35 Millionen Teilnehmern. Teilnehmer aus den Provinzen erhalten kostenlose Busse, kostenloses Kebab und die klare Botschaft, dass ein Fernbleiben als Mangel an revolutionärem Enthusiasmus gewertet werden könnte.


Mehr als dreißig Länder schicken Delegationen. Der pakistanische Premierminister Shehbaz Sharif wird persönlich teilnehmen. China wird durch einen hochrangigen Parlamentsabgeordneten vertreten, Russland durch den ehemaligen Präsidenten Dmitri Medwedew und Indien durch einen Minister und einen pensionierten General – nachdem Premierminister Modi etwas Wichtigeres zu tun gefunden hatte. Auch der türkische Vizepräsident wird erwartet. Die Vereinigten Staaten, Israel und die meisten europäischen Länder „werden nicht die Ehre haben“, teilzunehmen.


Nach islamischer Tradition wird eine Beerdigung normalerweise so schnell wie möglich durchgeführt. Die iranischen Behörden scheinen jedoch eine wichtige Ausnahme entdeckt zu haben – nämlich dann, wenn der Verstorbene noch für eine letzte große Mobilisierungskampagne politisch nützlich ist.


Alle Blicke richten sich nun darauf, ob Mojtaba Khamenei trotz Sicherheitswarnungen es wagen wird, bei der Beerdigung seines Vaters sein Gesicht zu zeigen. Der neue Oberste Führer ist seit dem Angriff, bei dem Ali Khamenei im Februar getötet wurde, nicht mehr öffentlich aufgetreten. Sicherheitskreise sollen ihm davon abgeraten haben, teilzunehmen – zumal Israels Verteidigungsminister ihn bereits als „zum Tode markiert“ bezeichnet hat. Ob er es riskiert, bei der größten Beerdigung in der Geschichte Irans zu erscheinen, bleibt die größte offene Frage der Woche.


Die iranischen Organisatoren werden auch hoffen, die tödlichen Massenpaniken zu vermeiden, die die Beerdigungen von Khomeini 1989 und Qassem Soleimani 2020 überschattet haben. Nichts würde eine sorgfältig inszenierte Demonstration nationaler Einheit so gründlich ruinieren wie die Islamische Republik, die versehentlich neue Märtyrer zum Programm hinzufügt.

Quellen

Dies ist ein satirischer Beitrag. vlgr ist kein echtes Nachrichtenportal – es handelt sich um Parodie und Übertreibung ausschließlich zu Unterhaltungszwecken.
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