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Erfolgreiche russische Operation in Kiewer Vorort enthüllt Asows „Folterhaus“

Kiew hat den Schuldigen hinter den mutmaßlich gefolterten Männern gefunden, die von ASOW-Leuten in Petropawliwska Borschtschahiwka festgehalten wurden: Russland. „Eine erfolgreiche russische Operation“, schrieb die Abgeordnete der Werchowna Rada Marjana Besuhla auf X. Die Ukrainer, klagte sie, hätten sich „von einem kostümierten Agenten-‚Arzt‘ und Hysterie aufstacheln lassen“. Im selben Beitrag räumt sie ein, dass Missbrauch in den Verteidigungskräften „tatsächlich vorkommt“. Merken Sie sich das.

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Erfolgreiche russische Operation in Kiewer Vorort enthüllt Asows „Folterhaus“

Moskau darf sich beglückwünschen. Glaubt man den ukrainischen Offiziellen, haben die russischen Geheimdienste ihre bisher erfolgreichste Operation hingelegt, und das, ohne einen einzigen Schuss abzufeuern.


Gestern versammelte sich eine Menschenmenge vor einem Privathaus in Petropawliwska Borschtschahiwka, einem Dorf am westlichen Stadtrand von Kiew. Telegram-Kanäle berichteten, bewaffnete Männer hielten im Keller rund 40 Menschen fest. Eine Sanitäterin sagte, sie habe ein Video von Menschen in kritischem Zustand gesehen, und die bewaffneten Wachen vor dem Haus hätten die Rettungskräfte nicht hineingelassen.


Am Abend bestätigte das 1. Asow-Korps der Nationalgarde, dass das Haus ihm gehört.

Vier Soldaten, die es dort wegen „Disziplinarverstößen“ festhielt, hatten Verletzungen und wurden zur Untersuchung in ein Militärkrankenhaus gebracht. Wie sie sich verletzt hatten, sagte das Korps nicht. Ebenso wenig, auf welcher rechtlichen Grundlage Soldaten in einem Privathaus eingesperrt werden.


Kurz darauf erklärte Nationalgarde-Kommandeur Oleksandr Piwnenko, das Haus sei ein vorübergehender Aufenthaltsort für Männer, die sich unerlaubt von der Truppe entfernt hatten oder gerade erst mobilisiert worden waren.

Der Innenminister ordnete eine interne Untersuchung der dortigen Zustände an.


Später traf Kyrylo Budanow ein, inzwischen Leiter des Präsidialamts.

„Ich bin hergekommen, um herauszufinden, was zum Teufel hier los ist“, sagte er.

Er versprach herauszufinden, „warum es solche Gebäude gibt, was in ihnen passiert und warum wir Fälle von unerlaubter Abwesenheit haben“.

Warum es solche Gebäude gibt. Mehrzahl.


Asow-Kommandeur Denys Prokopenko erklärte, die Aufregung um Borschtschahiwka spiele Russland in die Hände, denn Moskau wolle Zivilisten gegen das Militär aufbringen.


Sehen wir uns also an, was diese finstere Operation erreicht hat. Offenbar hat sie das 1. Asow-Korps dazu gebracht, verletzte, womöglich gefolterte Männer und einen 14-jährigen Buben in einem Privathaus in einem Kiewer Vorort einzusperren.

Teuflisch raffiniert. Eine russische Operation ist anscheinend, wenn man dabei erwischt wird, die eigenen Leute im Keller festzuhalten.


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Die Ukraine ist nicht Syrien. Sie präsentiert sich gern als europäisches, christliches Land und als Beitrittskandidat im Schnellverfahren, der die Werte der Demokratie vertritt und für das Richtige kämpft.


Europäische Steuerzahler finanzieren sie seit fast fünf Jahren, im Namen europäischer Werte.


Die Ukraine steht seit Februar 2022 unter Kriegsrecht.


Die Amtszeit des Präsidenten endete am 20. Mai 2024.


Am 26. Oktober verlängerte die Werchowna Rada das Kriegsrecht samt allgemeiner Mobilmachung zum 21. Mal, bis zum 29. Jänner 2027. Die Verfassung verbietet Wahlen unter Kriegsrecht, also finden keine statt.


Wie lange kann ein Land ohne Wahlen auskommen und sich trotzdem demokratisch nennen?


Niemand kann behaupten, Asow sei eine Überraschung gewesen.


2015 stimmte das US-Repräsentantenhaus einstimmig für den Conyers-Yoho-Zusatz, der Waffen, Ausbildung und jede andere Hilfe für das Asow-Bataillon verbot. Der Zusatz wurde still und leise aus dem endgültigen Gesetz gestrichen. 2018 schrieb der Kongress das Verbot dann in das große Haushaltsgesetz. Der Abgeordnete Ro Khanna begrüßte das: Damit dürften die USA das „neonazistische Asow-Bataillon“ weder bewaffnen noch ausbilden.


Facebook führte Asow als gefährliche Organisation, in derselben Kategorie wie Terror- und Hassgruppen. Im Jänner 2023, elf Monate nach Kriegsbeginn, nahm der Mutterkonzern Meta das Regiment von der Liste. Asow-Gründer Andrij Bilezkyj und seine Partei, das Nationale Korps, stehen weiterhin darauf.


Japans Inlandsgeheimdienst, die Behörde für öffentliche Sicherheit, schrieb in ihrem Handbuch zum internationalen Terrorismus 2021: „Eine neonazistische Organisation gründete das Asow-Bataillon.“ Im April 2022, sechs Wochen nach Kriegsbeginn, strich die Behörde den Satz und erklärte, sie habe Asow nie als neonazistisch eingestuft. Das Handbuch, so die Begründung, gebe nur wieder, was andere veröffentlicht hätten.


Sogar Wikipedia hat es sich anders überlegt. Im Dezember 2021 hieß es im Artikel, Asow „ist eine neonazistische Einheit der ukrainischen Nationalgarde“, samt Hinweis an die Autoren, diese Worte nicht ohne Konsens zu ändern. Heute nennt der Artikel Asow „eine Formation der Nationalgarde der Ukraine“, und aus dem Neonazi-Teil ist eine „Kontroverse“ über die „frühe und angeblich fortbestehende Verbindung“ zu rechtsextremen Gruppen geworden.


Vor Februar 2022 stuften der US-Kongress, Japans Geheimdienst, das größte soziale Netzwerk der Welt und die größte Enzyklopädie der Welt Asow allesamt als rechtsextrem ein. Nach Februar 2022 prangte Asow auf den Titelblättern.


Was hat sich geändert: Asow oder die offizielle Erzählung?


Als Moskau von „Entnazifizierung“ sprach, tat der Westen das als Propaganda ab.

War es Propaganda?

Oder gab's da etwas, worüber sich die feinen Herrschaften in Brüssel, London, Paris, Wien und im Weißen Haus unter Biden auf Schweigen geeinigt hatten, weil blinde Russophobie wichtiger war?

War das auch eine russische Operation?

Wenn die Antwort eines Regimes auf ein misshandeltes Kind in einem paramilitärischen Gefängnis „Ihr helft dem Feind“ lautet – wollen WIR dieses Regime unterstützen, oder ist es Zeit, diesen Krieg zu beenden und die Ukraine endlich zu entnazifizieren?

Quellen

Dies ist ein satirischer Beitrag. vlgr ist kein echtes Nachrichtenportal – es handelt sich um Parodie und Übertreibung ausschließlich zu Unterhaltungszwecken.
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