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Brüssel feiert Europas Hightech-Wunder. Freut euch, ihr Fettärsche!

Am 11. Oktober verkündete der Digital-EU-Account der Europäischen Kommission voller Stolz einen Handelsüberschuss von 32,4 Milliarden Euro bei Hightech-Produkten im Jahr 2025, Exporte in Höhe von 566,5 Milliarden Euro und einen Anstieg der Produktion von 287 Milliarden Euro im Jahr 2015 auf 532 Milliarden Euro im Jahr 2025. Schauen wir uns an, was hinter dieser Erfolgsmeldung steckt.

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Brüssel feiert Europas Hightech-Wunder. Freut euch, ihr Fettärsche!

Inflation

Der gefeierte Produktionsanstieg von 85 Prozent schrumpft auf rund 39 Prozent, wenn man die Inflation anhand der EU-Verbraucherpreise herausrechnet. Immer noch ein Wachstum, eh klar. Nur halt längst nicht so spektakulär, wie Brüssel uns glauben machen will.


Pharmaindustrie

Von den insgesamt 245 Milliarden Euro, um die die Hightech-Produktion seit 2015 nominell gestiegen ist, entfallen 109 Milliarden auf die Pharmaindustrie.

Das sind rund 44,5 Prozent des gesamten Anstiegs. Mittlerweile macht die Pharmaindustrie allein 167 Milliarden Euro der jährlichen Hightech-Produktion aus.

Elektronik und Telekommunikation kommen dagegen auf nicht einmal 19 Prozent.


Ozempic und Irland

Irlands Pharmaexporte sind von 99,7 Milliarden Euro im Jahr 2024 auf 138,6 Milliarden Euro im Jahr 2025 gestiegen.

Die Exporte in die USA in einer Produktkategorie für hormonbezogene Präparate, zu der auch Wirkstoffe für GLP-1-Diabetes- und Abnehmmedikamente gehören, stiegen von rund 14 auf 51 Milliarden Euro.

Dazu zählen auch Wirkstoffe, die in Medikamenten wie Ozempic und Wegovy verwendet werden.

Irgendwer hat entdeckt, dass ein Diabetesmedikament den Leuten den Appetit verdirbt, und die Pharmaindustrie hat daraus prompt eine milliardenschwere Goldgrube gemacht.

Sich eine Spritze mit potenziell schweren Nebenwirkungen reinzujagen, ist offenbar mittlerweile attraktiver, als den fetten Arsch vom Sofa zu bewegen, ein bisserl Sport zu machen und zur Abwechslung etwas zu essen, das nicht aus der Fritteuse kommt.


China

Die EU verzeichnete 2025 im Hightech-Handel mit China ein Defizit von 102 Milliarden Euro. Den Großteil der Importe machten Elektronik und Telekommunikationsprodukte aus.


mRNA-Impfstoffe

Die Corona-Pandemie bescherte der Pharmaindustrie gewaltige Umsätze, besonders 2021 und 2022, als mRNA-Impfstoffe zu einem weltweiten Milliardengeschäft wurden.

2021 exportierte die EU COVID-Impfstoffe im Wert von 20,1 Milliarden Euro in Länder außerhalb der EU. Belgien war mit 61 % der gesamten Impfstoffexporte der Mitgliedstaaten der größte Exporteur, gefolgt von Deutschland mit 21 %.

Bis Ende 2021 wurden in der EU rund 3 Milliarden Impfdosen produziert.


Gleichzeitig hatte die Kommission bis Ende 2021 Impfstoffverträge im Wert von 71 Milliarden Eurofür bis zu 4,6 Milliarden Dosen abgeschlossen.

2022 erreichten die gesamten EU-Pharmaexporte in Nicht-EU-Länder dann 287 Milliarden Euro, gegenüber 235 Milliarden Euro im Jahr 2021. Ein Plus von 52 Milliarden Euro innerhalb eines Jahres. Das betrifft sämtliche Arzneimittel, nicht nur Impfstoffe.


Der Pharmaboom ging allerdings auch nach der Pandemie weiter. Bis 2025 gehörten zum wachsenden europäischen Pharmageschäft auch Biologika, Krebsmedikamente und der immer lukrativere Markt für Diabetes- und Abnehmpräparate.

Irland hat sich dabei als besonders begeisterter Profiteur erwiesen. 2025 exportierte das Land Pharmaprodukte im Wert von 138,6 Milliarden Euro, davon allein 85,5 Milliarden in die USA.


Fazit

Die EU erzielte 2025 im Hightech-Handel mit den USA einen Überschuss von 64 Milliarden Euro. Allein die Pharmaindustrie steuerte dazu einen Überschuss von 77 Milliarden Euro bei.

Ohne Pharmaprodukte hätte die EU im Hightech-Handel mit Amerika ein Defizit von rund 13 Milliarden Euro eingefahren.

Die Digitalabteilung der Europäischen Kommission feiert also Europas technologischen Erfolg mit Zahlen, die zu einem erheblichen Teil der Pharmaindustrie, der amerikanischen Nachfrage nach Medikamenten und neuerdings dem boomenden Geschäft mit Abnehmpräparaten zu verdanken sind.


Währenddessen importiert Europa weiterhin Unmengen an Elektronik aus China, wedelt mit seinen Sanktionen herum, versenkt Steuergeld in korrupten schwarzen Löchern, wird von niemandem mehr ernst genommen und hat weder genug Gas noch Diesel oder Öl.

Prioritäten halt...

Quellen

Dies ist ein satirischer Beitrag. vlgr ist kein echtes Nachrichtenportal – es handelt sich um Parodie und Übertreibung ausschließlich zu Unterhaltungszwecken.
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