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Europa hat das Energieproblem gelöst, will den Fusionsreaktor aber noch nicht herzeigen

Alle wollen Frieden. Die interessante Frage ist nur, wer es sich leisten kann, dass er nicht vor dem Winter kommt. Gestern in New York versprach Ursula von der Leyen Selenskyj weitere Unterstützung für den Krieg, während Trump auf einen Waffenstillstand bei der Energieinfrastruktur drängte. Das Gas ist knapp, Diesel bereits brutal teuer und Washington überlegt, amerikanischen Diesel künftig einfach in Amerika zu behalten. Brüssel muss über Energie irgendetwas wissen, das uns anderen bisher verschwiegen wurde.

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Europa hat das Energieproblem gelöst, will den Fusionsreaktor aber noch nicht herzeigen

Wer braucht eigentlich Frieden vor dem Winter?

Trump braucht ihn. Diesel ist in den USA längst zu einem politischen Problem geworden, die Preise liegen bei über sechs Dollar pro Gallone und am 3. November sind Midterms. Zerstörte Raffinerien in Russland und die Probleme im Nahen Osten verschärfen die Knappheit zusätzlich.

Ein außenpolitischer Erfolg durch ein Ende des Krieges wäre außerdem ... ein Erfolg.


Die Ukraine braucht ihn auch, allerdings aus einem anderen Grund.

Noch ein Winter mit russischen Angriffen auf Stromversorgung und Heizungsinfrastruktur wäre verheerend. Selenskyj persönlich wird so oder so durchkommen.


Auch Putin hat seine Gründe. Beschädigte Raffinerien, Exportbeschränkungen, Sanktionen und eine Wirtschaft, der es vermutlich nicht schaden würde, wenn normaler Handel irgendwann wieder eine Sache wäre.


Europa hingegen braucht den Frieden offenbar nicht ganz so dringend.

Russisches Gas ist weitgehend weg. Diesel wird immer teurer. Die Versorgung aus dem Nahen Osten ist unsicher. Amerikanischer Diesel könnte demnächst einfach in Amerika bleiben. Und Europas Gasspeicher gehen in den Winter wie ein Bär, der vergessen hat, sich Fett anzufressen. Am Montag beginnt der Winterschlaf, und ob er im Frühling wieder aufwacht, ist nicht ganz sicher.


Trump unterstützt die Idee, Diesel-Exporte einzuschränken, um die Preise in den USA zu drücken. Europa darf dann an der Tankstelle die volle philosophische Bedeutung von „America First“ kennenlernen, scheint sich darum aber nicht besonders zu scheren.


Gestern sagte von der Leyen Selenskyj, dass der EU in diesem Jahr noch 37 Milliarden Euro zur Verfügung stehen, weitere Unterstützung für Verteidigung und Budget inklusive. Fünf Tage zuvor hatte Brüssel bereits weitere 3,3 Milliarden Euro für Drohnen und Raketen überwiesen.

Brüssel ist jedenfalls erstaunlich entspannt bei der ganzen Sache.

Das kann eigentlich nur bedeuten, dass die Energiefrage längst gelöst wurde.


Dafür gibt es eigentlich nur zwei mögliche Erklärungen.

1 - Aliens, offensichtlich.

2 - Irgendwo unter dem Berlaymont steht Ursula von der Leyens funktionierender Fusionsreaktor.


Wir konnten bisher nicht feststellen, ob die Technologie direkt von Außerirdischen stammt, von Alien-Mensch-Hybriden innerhalb der Kommission geliefert wurde oder kürzlich bei einem von Ursulas zunehmend enthusiastischen Grönland-Besuchen aus dem Eis ausgegraben wurde.


Bis der Fusionsreaktor hergezeigt wird, müssen die Europäer wohl weiterhin die alte Technologie verwenden: Geld.

Sehr, sehr viel Geld.

Quellen

Dies ist ein satirischer Beitrag. vlgr ist kein echtes Nachrichtenportal – es handelt sich um Parodie und Übertreibung ausschließlich zu Unterhaltungszwecken.
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